Hochduz auf der Weißen Triesch

Durch die Eiswüste „Weiße Triesch“ jenseits des einsamen Gehöfts.
Zuerst blühen Schneeglöckchen, dann Hochsitze, dann rammen die sturen Krokusse ihre Köpfe durch den Lehm.
„Schau, ein Hochsitz“, sagt sie.
„Du darfst mich gerne hochduzen“, erwidere ich.

Hochsitz auf der Weißen Triesch

Die Weiße Triesch zwischen Homburg (Saar) und Zweibrücken.

Im Winter eine nahezu perfekte Arktiskulisse.
Montage von neun Bildern der Weißen Triesch im Winter 2013

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

14 Gedanken zu „Hochduz auf der Weißen Triesch“

  1. Das Weiß ist bei uns nun Schnee von gestern und die Welt hat wieder Farbe. Aber der Hochduz bringt ja ein wenig Farbe in die Weiße Triesch. :-)
    Krokusse suche ich hier noch vergebens.

    Liebe Grüße, Szintilla

  2. Philosophisch veranlagt wäre das für mich eine Landschaft von Sinnlosigkeitsverbildlichung…außer dem tanzenden Hochsitz.
    Oder wartet hier alles auf den Meteoritenschauer?
    Gibt es Gedichte über Leerlandschaften?
    Was wohl unter der Erde wartet?

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