Das doppelte Horizontchen

Jahresanfängliche Orientierungslosigkeit.

Gestern sagt SoSo, der Horizont ist weg. Einfach futsch. Nur noch weiß.

Tatsächlich: die Erdkruste ostwärts grenzt sich kaum vom Schnee ab. Milchige Suppe hängt über der Saarpfalz.

Die haben den verkauft, sag ich.

Verkauft?

Den Horizont. An die Chinesen. Zuerst das Eisen, dann den Wald, jetzt den Horizont.

Und was machen die Chinesen damit?

Die hängen ihn über die Mauer …

… ? (SoSo schweigt fragend)

… weil die doch die Sicht auf ihren eigenen Horizont versperrt.

10 Gedanken zu „Das doppelte Horizontchen“

  1. um durchzublicken, müssen wir vielleicht manchmal hinter den horizont gehen?

    hier und heute blauer himmel – unglaublich fast, dass sie noch scheint, die sonne.

    sol lucet omnibus. auch für die chinesen?

    :-)

  2. Die haben den verkauft…
    Also „Die“, die eh immer den Scheiß bauen, überall und hinterm Horrrrizont, das sind jetzt die Chinesen? Gehen auch Orthopäden? Oder so andere?

  3. Gut, dass ich jetzt endlich weiß wo er geblieben ist, ich hab auch schon gesucht und nur ein Schneeschaf gefunden. Ich dachte schon, es hätte den Horizont gefressen. :-)

    Liebe Grüße, Szintilla

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