Der letzte Schritt

Ich hab’s getan. Ich bin einer von nur 14 Millionen Neuzugängen dieses Jahr. Daran ist die gestrige 12 Stundenschicht schuld. Die klopft einen ordentlich weich – und als nach getaner Arbeit die Bilder von unserer Stadtfestlounge zu Facebook hochgeladen wurden, war ich endlich neugierig und gebrochen genug, mich zu registrieren.
Was sofort auffällt bei der Registrierung, ist, dass das Portal äußerst besitzergreifend ist, fast so schlimm wie der Computerhersteller A., der am liebsten gleich alle Kreditkartenmummern einsammeln möchte bei einer Registrierung in seinem A.-Store. So will auch Facebook gerne alles wissen, erbittet Zugang zu meinem Maillonto. Ein Mähdrescher unter den Leutekennmaschinen. Geradezu unheimlich: schon vier Freundesanfragen warten auf mich. Und noch erschreckender ist die Liste von Leuten, die mir Facebook vorschlägt, die ich vielleicht kenne. Am allererschreckendsden: Ich kenne die meisten tatsächlich.

Was hab‘ ich getan!?

7 Gedanken zu „Der letzte Schritt“

  1. Naja, der Trick ist einfach:
    Sie analysieren über eine passende Datenbank abfrage wo du herkommst, dann schauen sie erst mal: wer ist aus der gleichen Gegend und in dem Altersbereich.
    Dann schauen sie nach weiteren Angaben die passen und wen die Leute kennen die du schon kennst.
    Hab dich auch schon gefunden… glaub ich :-)

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