Tag 13 der 2. Etappe (Tag 21) im Rückblick | #UmsLand Bayern

Heute war Irgendlinks Ruhetag, denn immer nur arbeiten, immer nur radeln und schreiben und twittern, geht nicht. Außerdem sei der Platz so schön ruhig und überhaupt, es sei ein toller Ort und er wolle ins Nationalparkzentrum des Bayerischen Waldes, schrieb er mir am Morgen. Baumwipfelpfad und so. Und da ist er schließlich dann mit Bahn und Bus hin und wieder zurück.

Auf dem Campingplatz Green Villag erwartete ihn eine unschöne Überraschung. »Neue Campingnachbarn mit drei riesigen, nervösen Hunden, die sie an langen Leinen an Bäumen festgebunden haben. Sie bauen zudem eine Wagenburg. Mit ihren drei Wohnwagen. Vielleicht sollte ich weiterziehen?« So twitterte er am späten Nachmittag und schon bald schrieb er, dass er das Zelt abgebaut habe und mit dem Zug Richtung Westen gefahren sei, nach Plattling. Mitten rein in dieses Bayernland statt außen rum. Das erste Stück des Heimweges der zweiten Etappe sozusagen.

Es gebe da einen Zeltplatz, schrieb er, an der Isarwelle. Irgendwo dort hat er nun sein Zelt aufgebaut. Es regnet.

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Auch heute gibt es einen Track.

Hier seht ihr die zurückgelegte Eisenbahnstrecke:

Direkter Link zur ungefähren Karte. (Zugstrecke)

[Zum Tourplan geht es hier lang.]

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Hier nun ein paar Bilder von Irgendlinks dreizehntem, respektive einundzwanzigstem Reisetag:

Per Zug mit der ‚Waldbahn‘ und den ‚Igelbussen‘ gings heute ins Nationalparkzentrum Lusen. Der Baumwipfelpfad mündet in einen eiförmigen Aussichtsturm, der drei Bäume umringt. Barrierefrei wachsen die Besucherinnen und Besucher mit den Bäumen, begleiten sie in die Wipfel. Von der Plattform hat man bei gutem Wetter Blick bis in die Alpen, zum Lusen und zum Rachel.

Endstation der Linie 3 der Waldbahn in Grafenau. Die Bahnline führt westlich am Nationalpark Bayerischer Wald vorbei, der etwa eine Länge von 37 Kilometern hat und etwa 250 Quadratkilometer groß ist.

Abends entscheide ich mich spontan, den Camping zu verlassen und mich in Zwiesel auf einem anderen Campingplatz einzuquartieren. Hier eine Szene am Ortseingang von Zwiesel.

Alles geht schief und kommt doch noch in Ordnung. Den Zeltplatz in Zwiesel gibts nicht mehr. Ich irre umher, will wildzelten, Regen setzt ein. Plötzlich ein Bahnhof der Waldbahn. Ein sogenannter Bedarfsbahnhof, ich glaube Bettmannsmühle oder -säge. Die Züge halten dort nur, wenn Fahrgäste aus- oder einsteigen wollen. Ich nutze mein Waldbahn-Tagesticket und rausche eine Stunde lang durch bis zur Endstation der Linie 1 in Plattling. Unterwegs lerne ich einen Orthopäden kennen, der mir bei den Isarwellen außerhalb Plattlings einen tollen Zeltplatz empfiehlt. Auf den Isarwellen surfen ein paar Unerschrockene unweit der Mündung zur Donau.

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Herzlich aus der Homebase
Eure Sofasophia

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