Vor dem Fest

Ich schwöre mir jedes Jahr im September, dass ich es nie wieder tun werde: eine öffentliche Veranstaltung auf dem einsamen Gehöft. Diesertage kommen reihenweise Mails von wildfremden Menschen, die im Garten zelten wollen. Wegen des KunstZwergFestivals.
Gestern ruft Landartkünstler Hundefänger an, ich könne ihn an seinem silbergrauen Bart erkennen und an dem karierten Hemd, wenn ich ihn Donnerstag um Punkt 13-Uhr-Nochwas am Bahnhof abhole. Es kommen zwei Kerle aus New York, eine taiwanesische Performancerin, sieben schräge Musiker aus dem Saarland, eine Hamburgerin aus der Schweiz. Öhm.
Vorhin steht ein Laster im Hof mit einer Palette Nielsen Rahmen für das offene Atelier in zwei Wochen. Verflixter Spätsommer.

4 Gedanken zu „Vor dem Fest“

  1. bei aller freude… aaaber das hört sich nach arbeit an und deine Soso krank, eijeijei… dann wünsche ich mal dicke arme, starke nerven, ärmel hoch und durch… aber kann doch auch schön bunt und inspirierend sein. HOFFE ICH WENIGSTEN FÜR EUCH!!!

    dicken kuss einen für dich, einen für die Liebste

  2. ich frage mich, ob mösiö hundefänger nur karierte hemden hat oder ob er sich seine klamotten fürs weekend schon zurecht gelegt hat. wir dürfen gespannt sein!

    @li ssi: muntsch zurück … :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.