Fjäll

In den Bergen (also grob auf skandinavisch gesagt, im Fjäll) an Trondheim vorbei auf der Route 705. Eiskalte Seen, etwa 800 Meter hoch. Schnee liegt in den nördlichen Mulden und da wo es aifgetaut ist steigen unzählige Stechmücken aus den Flechten. Hier gibt es keine Bäume, allenfalls krüpplige Birken, deren Stamm höchstens 15 cm durchmisst und die nicht höher als 3-4 Meter werden. Auf dem Campingplatz von Sturudal. Im Westen rauscht ein kleiner Fluss. Die Menschen tragen Kapuzenjacken, sind strenk verhüllt, die Burka des Nordens, aus der Not geboren wegen der Myriarden von Mücken. Wir frühstücken im Zelt, hoffen aif Wind; dann können sich die Viecher nämlich nur im Windschatten eines Menschen bewegen und wenn der ständid umher tippelt …
Ich formuliere den erweiterten Sauberkeitsbegriff nach Irgendlink:
Wenn die Unterhose so lange als sauber gilt, wie man die Schrift auf dem Bund noch lesen kann – dafür ist die Schrift ja da – dann gilt: alle anderen Kleider, die man trägt, sind auch so lange sauber, wie man diese Schrift lesen kann (Nettoyitätsprinzip). :-)
Spaß bei Seite.
Rein touristisch sind wir sehr seltsam unterwegs. Ganz ohne Reiseführer. Nutzen das iPhone und die Geocaching-Datenbank, um die alternativen Sehenswürdigkeiten abzuklappern, die andere Geocacher, Menschen wie du und ich per GPS-Koordinaten veröffentlichen. D. hat ein neues Genre entdeckt: in kostenlosen Internetstationen in den Turistbyros die Infos vom Bildschirm abfotografieren und danach navigieren. Karten, Bilder, alles Mögliche gelangt so ins iPhone ohne jegliche Roaminggebühren.
Bild: Blick vom Geocache Brekkenveien nach Süden.

Ein Gedanke zu „Fjäll“

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