Kopf vs. Hand

Hum. Alle Ideen sind morgens, sowie die Energie, sie auszuformulieren ebenso. Abends nur noch zu rein körperlicher Arbeit fähig. Formuliere an einer Hirnkurve, die den Denkenden im Lauf der Zeit zeigt. Je älter, desto mehr drängt sich das Ideentum in den Morgen. Ich erinnere mich, früher, Jahre her, sind mir auch nach zehn Uhr früh tolle Dinge eingefallen, die ich aufschreiben konnte oder zeichnen oder fotografieren.

Gestern Abend sagte ich zu Kollege T. Muss heim, muss schlafen. Zu Hause jedoch Arbeitshandschuhe übergestreift und den Grundstein für die Galerierenovierung gelegt, während eine Rockband in dem Raum probte. Das versetzte mich in einen seltsamen Musikrausch und ich hätte Lust gehabt, gleich mit dem Presslufthammer zu arbeiten. Wenn es zur Musik gepasst hätte.

Februar hätte ich gerne die Galerie winterfest renoviert. Hoffe auf viele lange Abende, ohne störendes Denken. Merke: ist der Kopf leer, klappts mit den Händen umso besser. Und umgekehrt?

2 Gedanken zu „Kopf vs. Hand“

  1. Ich (63) bestätige, dass alle Ideen „morgens sind“, und zwar vor 6.00 Uhr. Sie müssen unbedingt bis ca. 9.00 Uhr aufgeschrieben sein, sonst sind sie verloren. Was ist das für ein Phänomen?

  2. hm, schon seltsam, obwohl morgenmuffelig begabt, habe ich auf dem arbeitsweg die besten einfälle. sitze ich erst im büro, sind sie meistens weg.
    ausser wenn ich frei habe … dann sprudeln sie, wann immer ich grad nicht aufpasse …
    das phänomen heisst wohl absichtslosigkeit? unkontrolliertheit? egal eigentlich, hauptsache es tut … ;-)

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