Es wirkt. Langsam.

Ich bin ruhiger geworden.

Ich hege die Hoffnung, dass die Zeit ihre Macht verliert.

Und das Geld.

Dass unter der Kruste jahrzehntelang eingefahrener Gewohnheiten eine neue Freiheit wächst.

Dass durch einfaches Verunwichtigen Wichtiges auf das Maß gestutzt wird, das ihm gebührt.

Dass das Leben wieder das Spiel wird, das es von Natur aus ist.

Man sich auf’s Atmen konzentriert.

Trotz all des Leids da draußen.

Trotz kollektiver Zwangskollektivierung um des Kollektivierens willen sich entkollektivieren, um in Frieden Teil eines Kollektivs sein zu können.

Das ‚Jahr ohne Termin‘ (siehe Blogeintrag zuvor) zeigt Wirkung. Frappierenderweise hilft schlichtes Nichtstun, etwas zu bewegen.

Ich weiß nicht, wohin das führt und wann das ‚Jahr ohne Termin‘ endet.

Jetzt bloß nicht nervös werden, bloß keine Kräfte erzeugen, die doch nur Gegenkräfte erzeugen.

Dranbleiben.

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