Wie ein weiser Mann, der einem reichen Mann einen Dienst erwies …

Einst erwies ein weiser Mann einem reichen Mann einen Dienst, worüber der reiche Mann so froh war, dass er dem weisen Mann einen Wunsch erfüllen wollte. Da stellte der weise Mann sein Schachbrett oberhalb des einsamen Gehöfts, auf dem er wohnte auf die Straße. An der Stelle, an der sich in lauen Sommernächten die Liebenden trafen, um zu lieben und die Verzweifelten in den Sonnenuntergang starrten und die tollkühnen Jungs mit ihren tiefergelegten Kisten ihren Mac Donalds Müll achtlos wegwarfen. „Lege eine Kartoffel auf das erste Feld, zwei auf das zweite, vier auf das dritte und so weiter, bis alle Felder belegt sind. Dies ist mein Wunsch.“ Da rieb sich der reiche Mann nichtsleichteralsdas-esque die Hände und fuhr nach Hause, um einen Sack Kartoffeln aus seinem Kartoffelkeller zu holen. In der Zwischenzeit wurde es dunkel und die Katzenbesitzer der Stadt, die sich an dieser Stelle, wo sonst nur die Liebenden liebten, gerne trafen, um ihre Katzen auszusetzen, setzten ihre Katzen auf das Schachbrett intuitiv ganz nach dem Wunsch des weisen Mannes …

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Links Phil, genannt Heinz, ausgesetzt im September 2014, rechts Racker I, ausgesetzt im November 2014. Nicht im Bild Racker II, Racker III und Racker IV, zusammen ausgesetzt im November 2014, sowie Mietz, ausgesetzt 2005 und Schrödinger, ausgesetzt 2007 (t) und Arani (2008 (t)) und und und.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

10 Gedanken zu „Wie ein weiser Mann, der einem reichen Mann einen Dienst erwies …“

  1. Bei so viel Rackern ist wenigstens die Speisekammer vor Mäusen sicher. Aber auch vor Rackern???

    Racker I hat was Aristokratisches … :-)

    Liebe Grüße,
    Szintilla

        1. Fauchen können die und ganz erbärmlich jammern, so dass man bereit ist, direkt eine Bank zu überfallen, um das nötige Kleingeld zu rauben für die geschätzte Tonne Futter pro Tag, die diese kleinen Schwarzen Löcher verschlingen. Kater Schrödinger, Gott hab ihn selig, hatte es so an sich, an die hölzerne Künstlerbudentür zu springen, sich auf halber Höhe mit den Vorderpfoten zu verkrallen und mit den Hinterpfoten so lange zu wetzen, bis man ihn endlich reinlässt.

          1. Hallo Juergen,
            wie auch wir immer wieder feststellen, es sind die Katzen, die uns Menschen domestizieren, nicht umgekehrt.
            Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
            Pit

    1. Lieber Engelbert, vielen Dank für das Angebot. Es werden ja Hofkatzen. Sie haben sich tief unterm Holzstapel eingenistet. Wenn ich sie fangen kann – dann verschenke ich sie. Und dann leite ich das Angebot an die Beschenkten weiter.

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