Appspressionismus

Appspressionismus, der; Kunstrichtung des frühen 21. Jahrhunderts. Appspressionistische Kunstwerke werden so lange wie möglich in einem unmateriellen Zustand gehalten. Bevorzugt auf dem Smartphone oder Tablet, nutzen die Appspressionisten die zur Verfügung stehenden Apps (Software) auf dem Arbeitsgerät. Zum Einsatz kommen Foto-, Zeichen-, Musik-, oder Funsoftware, sowie Textsoftware und Datenübermittlungs-, bzw. Shopsoftware, um die Kunstwerke direkt via Datennetz und Onlinebestellung in die Galerie oder zum Kunstsammler zu übermitteln.

Jürgen Rinck - I'm ASCII appspressionistische Smartphonekunst 2014
„I’m ASCII“ – erstellt auf IOS mit Flashface (eine Funapp zur Erstellung von Phantombildern, sie liefert die Brille), alle anderen Bildelemente und der Rahmen wurden mit Polamatic erstellt. Hierbei wurde iterativ die Textfunktion genutzt, die neben normalen Schriftzeichen des Ascii Zeichensatzes auch Symbole wie Nase und Mund erlaubt. Die Brillenbügel bestehen aus Backslash und Slash, Haare sind Pipe-Zeichen und Bindestriche, Augen sind Os, in die Gradzeichen als Pupillen eingesetzt wurden. Die Sprechblase ist ein weiteres Icon, dessen ursprünglicher Inhalt (drei Punkte) mit einem weißen Zeichen überstempelt wurde, um einen halbwegs sauberen Hintergrund für den Text „I’m ASCII“ zu generieren.
Dieser Blogeintrag wurde auch per App verfasst und publiziert und gilt somit ebenso als appspressionistisches Dokument.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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