Mequinenza | #zwand20

Auf einem Verkehrskreisel steht eine gelbe Walze auf zwei Betonröhren, die aussehen, als seien sie die Räder der Maschine.

Ich darf entführen ins Jahr 2016? Die gestrige Konjunktiv-Etappe ist ungefähr deckungsgleich mit einer Etappe während des Blogprojekts #Gibrantiago – die Straße nach Gibraltar. Über Hauptstraßen führte der Weg am 31. März 2016 über Balaguer nach Lleida bis zu einem Wildzeltplatz in der Nähe von Mequinenza am Ebro.

Von Engeln und Wahrscheinlichkeiten auf europenner.de

Ein FRühstücksteller mit Brötchen, Wurst, abgepackter Butter und Kartoffelsalat.
Desayuno – Frühstück in Mequinenza im Jahr 2016

Wenn ich jetzt unterwegs wäre, hätte ich den in der Karte verzeichneten Weg eingeschlagen (Ebene Supplement 2020 einblenden und mit der Suchfunktion Mequinenza oder Lleida suchen). Ab dem Wildzeltplatz beim Golfplatz wäre ich dem als iCat bezeichneten Radweg bis Lleida gefolgt und dort auf flussnahen Seitenstraßen südwärts geradelt. Ich hatte (oder hätte) mich ja schon an die ungeteerten Straßen auf dem Urgell-Plateau gewöhnt, wieso also nicht einfach Farbe bekennen und weiter einen verkehrsarmen Weg jenseits des Hauptverkehrs suchen.

Mein gestriger Nachtplatz wäre Knittels Ebro-Angelcamp gewesen. Auf dem Platz hatte ich 2016 morgens nach dem Wildzeltlager gefrühstückt und erstmals seit vielen Tagen wieder deutsch mit jemandem geredet.

Heute (vielleicht auch Morgen) pausiere ich. Ich muss mich auf den harten Einschlag vorbereiten, den der Besuch der Ruinen von Belchite darstellen wird.

Und wo stehen die Reisen Zweibrücken Andorra 2000 und 2010 am Morgen des nun beginnenden 27. Tourtags?

Der Rückweg im Jahr 2000 schreitet weiter mit großen Etappen von über 100 km pro Tag voran. Das Zelt steht auf dem Campingplatz in L’Isle-sur-le-Doubs. Schwülwarme, feuchte Luft.

2010 zusammen mit Frau SoSo, die per Auto nach Borreda kam: ein weiterer Tag in dem schönen Hotel und ein Tagesausflug zu einem Gaudí-Park in der Nähe.

2 Gedanken zu „Mequinenza | #zwand20“

  1. In den besten Reisebeschreibungen interessiert uns doch der Reisende am meisten, wenn er sich nur zeigen mag. Wer eine Reise beschreibt, beschreibt damit sich immer auch selber.
    (Jean Paul)

    In diesem Sinne: weiter so!
    Gruß Uwe

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