The Schnarchtweets

Ich denke über das Twitterformat nach. Darstellung einer Reise in Form von hunderten von Textbausteinen. Das Experiment wärs wert. Ob das Format womöglich egal ist? Und die einzigen Voraussetzungen sind, dass man sich schreiberisch ausdrücken kann, struktiriert arbeitet und etwas zu erzählen hat?

Vorhin hätte ich folgendes getwittert:

„Eben auf Klo. Aus dem Zimmer vom dicken Neupilger abscheuliches Geröchel. Gut dass er in Einzelhaft.“
Gestern Nacht:
„Der alte Berber schnarcht wie ein Truppenübungsplatz.“
Vor einigen Tagen:
„Nora:’Oh my Goodness! She is (engl. schnarchen) like a Ghost‘ (über Martina)“
Und:
„Elender Blogschmierfink! Verpetzt uns alle beim Schmarchen :-)“
Sowie:
„Die (Schnarch)Reise nach Jerusalem: immer wenn das Schnarchen aufhört, müssen wir die Betten wechseln. Wir können also liegembleiben bis zum St. Nimmerleinstag“
Oder:
„VerJamesBondung des Schnarchens: ‚Lizenz zum Schnarchen'“

5 Gedanken zu „The Schnarchtweets“

  1. Bitte nicht Twittern! Bitte nicht!
    Deine Beschreibungen leben von Deiner Fähigkeit, großartig zu schreiben. Was da oben steht, ist zwar witzig, aber ich will mehr Artikel wie „Ausbreitversuch der Seele“ und nicht „Eben auf Klo“

    Keep on walking (but don’t twitter!)
    Axel

  2. Ich schließe mich Axel an. Du schreibst tiefsinnig und gleichszeitig unterhaltsam. Bloß nicht twittern, dann kriege ich nichts mehr mit. Schnarchen heißt übrigens snoring. Aber schnarchen denn Gespenster?

  3. Ich schließe mich ebenfalls der Anti-Twitter-pro-Blog-Kampagne ;) an und freue mich schon sehr auf deine weiteren Erlebnisberichte und Erzählungen! :)
    Liebe Grüße und guten Weg,
    Andrea

  4. Ich lese erst seit einigen Tagen hier, kenne also nur die Beschreibung dieser Pilgerreise. Aber die ist wirklich super!
    Ausbreitversuch der Seele – darauf muss man erst mal kommen!

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