Plateau

Okay. die drei, im Beitrag zuvor gelinkten Artikel zeigen mir: ich kann vermutlich das Niveau nicht mehr steigern. Ich werde kaum besser werden. Mit einigen Einbrüchen halte ich seit zwei Jahren ein ähnliches Schreibniveau mit ähnlichen Themen. Damit muss ich leben. Ich kann höchstens noch Rechtschreiben lernen und Kommafehler vermeiden. Und alle Unds oder Oders kann ich streichen, aber die Abers und die Dies, die lasse ich stehen.

Es gibt nur noch Eines: mehr erleben, anders leben, es aufschreiben, mich zurück lehnen, in Ruhe und Gelassenheit die Dinge schreiben, die mir wichtig sind.

Sowie ein Zweites: die lange Strecke üben. Ein Schreibwerk von abendfüllender Länge etwa.

Mehr will ich auch nicht.

„Habe ich also meinen Stil gefunden?“ frag ich.

„Du hattest schon immer Stil“, sagt ich.

Schriebs, an einen Lattenzaun lehnend, um Pfennige bettelnd, eine gestohlene Krücke in der Hand, an einem sonnigen Tag im April.

PS: ein Hip-Hoper hat eben an den Zaun gesprüht „1-Mann Armee“, was auch immer das heißen mag.

Ein Gedanke zu „Plateau“

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