Begibt sich, dass ich seit Montag darnieder liege und apathisch vor mich hin murmele, „Menschen, die ein Hochbett haben, sterben auf der Couch.“
Zwischendurch Imponderabilien erledigt, was fast alle Kraft kostet, aber was muss, das muss und geht auch.
Maltanten nerven telefonisch und ich erfahre nach und nach, was ihnen so alles bevorsteht in den nächsten Tagen und warum sie an diesem und diesem Termin nicht zum Treffen kommen können. Ich lege eine Maltanten-Ecxeltabelle an mit Geruchsproben. Das gibt mir ein stasistisches Gefühl der Macht.
Ein weiterer Imponderabilius war der Besuch beim Sandhändler, der nicht mehr abzusagen war. Man hievt mich auf den Traktor und bindet mir die Hände am Lenkrad fest, so tuckere ich hinüber in die kühlen Täler des Pfälzer Waldes, warte in der Sandgrube. Der Sandhändler biegt um die Ecke, steigt aus dem LKW, reißt eine Fleischwurst in der Mitte durch, streckt mir die eine Hälfte hin, „schon was gegessen,“ fragt er. „Nee,“ sag ich und denke dabei, wie könnte ich auch.
Nun hab ich aber die Fleischwurst schon in der Hand und will nicht unhöflich sein, also esse ich sie, erste feste Nahrung seit Tagen, in der Hoffnung, sie verursacht keine Magenkrämpfe.
Der Sandhändler belädt den Anhänger, bindet mich wieder auf dem Traktor fest, mein Magen grummelt, ich muss mich beeilen.
Irgendwie hab ich es dann doch nach Hause geschafft, legte mich sogleich auf die Couch und fuhr fort zu murmeln, „Menschen, die ein Hochbett haben, sterben auf der Couch.“
Der nächste Morgen.
Überlege, zum Arzt zu gehen.
Würde gerne was tun.
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