Zweibrücken-Andorra 2000 Tag 15 und 16

30. April und 1. Mai anno 2000. Bei Everytrail habe ich die beiden Tage versehentlich in einer Datei notiert. Daher auch hier die Zusammenfassung. Ich kann die Pyrenäen im Dunst des Südens sehen. Canal du Midi, welcher verlockend in Ost-West-Richtung verläuft mit einem wunderbar ausgebauten Radweg. Eine Landschaft wie aus einem Gemälde von Salvador Dali. So surrealistisch war der Kerl also gar nicht! Er hat abgemalt. Wir Künstler kochen doch auch alle nur mit Wasser.

In Ax les Thermes auf dem Campingplatz schlafe ich erschöpft vor dem Zelt ein, weiß gar nicht, wie ich Morgen die 1600 Höhenmeter bis nach Andorra überwinden soll. Der Gebirgsbach trägt einen kalten Wind mit sich, der mich gegen 22 Uhr weckt, ich mich ins Zelt verkrieche, schlafe wie ein Stein.

Tagebuchseite vom 30.4.2000 > durch Draufklick vergrößern

Tag 15 und 16 ->Roquecourbe Canal du Midi bis Ax les Thermes

Zweibrücken-Gibraltar 2010 Tag 11 – Teil 1

Tag 11 – 30.4.2010

Aurec-sur-Loire – Vorey

… muss dir noch kurz die Geschichte mit den beiden Frauen erzählen. Ich war ja gestern da oben am Stausee und habe halt die zwei Frauen gegrüßt – die eine war die Pflegerin der anderen, die dement war oder so. Wir erzählten ein wenig und sie fragten mich, ob ich das Château d’Essalois schon gesehen hätte. Ich sagte nein. Und dass es mir zu anstrengend gewesen sei, nochmals alles runter zu fahren. Da meinten sie kurzerhand, ich solle in einer Viertelstunde beim Parkplatz sein, da und da … sie würden es mir zeigen … Hat Spaß gemacht und schön wars auch. Die Aussicht vor allem …

… der Camping hier ist seltsam. Gehört einem Klub. In der Mitte hat es Platz für temporäre Gäste. Komische Stimmung. Hat nur Männer hier. Und Hunde. Und da drüben hängt ein roter BH an der Leine. Wem der wohl gehört? Bestimmt einem, der Frauenwäsche trägt. Muss ich noch fotografieren :-) …

… bin noch im Zelt. Es nieselt ein wenig und ist kühler geworden. Aber angenehm. Irgendwann hat man ja die Hitze satt. Nieseln ist irgendwie gut. Es verdunstet gleich auf der Haut und kühlt. Hoffe trotzdem, der angekündigte Regen meint es nicht allzu ernst … (Irgendlink live am Telefon, 30.4.10/ca. 8:15)

Hier wieder ein paar Seiten Tagebuch im Neuen BlogFormat ;-)

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Zweibrücken-Gibraltar 2010 Tag 10

Tag 10 – 29.4.2010

Montrond-les-Bains – Aurec-sur-Loire

… bin auf einem Feldweg bei Montrond … (aus einer SMS vom 29.4.10/6:35)

Gerade ackere ich aus dem Loiretal hinaus die D108 nach Chambles. Da man sagte, es gibt keine Fahrradteile mehr zu kaufen vor Le Puy, habe ich in St. Just versucht einen zu kriegen, 4km Umweg. Nur einen Schlauch gekriegt und vom sehr freundlichen Händler den Tipp, nach Fouillouse zu fahren, nochmal 14 km ab vom Weg. Somit 20 km etwa rumgegurkt, war aber oke.

10:52

Der alte Zweiradladen in St Just.

Sodele, jetzt weiterkurbeln. Ist bisschen Gegenwind (aus einer Mail vom 29.4.10/12:51).

… ich aufem Zeltplatz in Aurec-sur-Loire. Vorhin mit zwei älteren Damen mit dem Auto Château Essalois besichtigt. Abstruse herzige Story. Bald mehr … (aus einer SMS vom 29.4.10/20:04)

Für Touri-Infos zur Gegend: hier klicken.

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Zweibrücken-Gibraltar 2010 Tag 9 – die Bilder

Tag 9 – 28.4.2010

Nähe Roanne – Montrond-les-Bains

Gleich zuerst mal wieder zwei Seiten Tagebuch im Neuen BlogFormat ;-)

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Château la Roche im Loirestausee. Neben dem Briefkasten des Comte und der Comtesse stelle ich meinen Kocher auf einen Tresen-hohen Betonsockel, koche Kaffee, schmiere Marmeladenbrote, sehe dabei aus wie ein Chemielaborant.

Armanda und Olivier in Magneux Haute Rive. Seit 3 Jahren auf Weltreise – nun so langsam auf Heimkehr. http://globicyclette.free.fr

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Rückblick: Plattfußreparatur abends Tag 8, 4 km vor Roanne. In der Dämmerung baue ich das Zelt vor einem hell erleuchteten Gelände auf. Gefängnis? Atomversuchsanlage? Biomolekulares Dingsda? Oder doch nur die Kläranlage?
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Zweibrücken-Andorra 2000 Tag 14

29. April anno 2000 – ich verlasse die Schlucht und arbeite mich in die Hügelige Ebene um den Canal du Midi vor. Diesige Sonne vermittelt mir ein tristes gefühl. Vor dem, noch geschlossenen Campingplatz in Roquecourbe erklärt mir ein Mann, dass die kleine Seitentür offen ist, augenzwinkernd. Ungesehen quetsche ich mein Fahrrad hindurch und verbringe dort die Nacht. Das Waschhaus ist leider geschlossen, dennoch, nach dem gestrigen Wildzeltplatz, auf dem ich mitten in der Nacht aufschreckte, weil sich ganz in der Nähe ein Autounfall ereignete, ist dieser schöne, ebene Zeltplatz eine gute Erholung.

Tag 14 -> Tarn bis Roquecourbe