Eine gute Stunde mit Paranoia verbracht, ein Virus hätte sich im System eingeschlichen, der sämtliche Grafik- und Flasheinsetzenden Programme befallen hat, bis mir eingefallen ist, dass ja der Betriebssystemkern daran Schuld sein könnte, bzw. die letzten Updateeinspielungen generell. In der Tat liegt bei der Nichtfunktion von KDEs Digikam – das Programm wollte einfach nicht mehr die Bilderdatenbank lesen und fror ein – die Vermutung nahe, dass die frisch eingespielte kdelibs5 daran beteiligt ist: Über die Paketverwaltung Synaptic also die Vorgängerversion erzwingen (unter Paket>Version erzwingen stehen die älteren Versionen bereit). Aber das war nicht das Problem. Rückkehr zum Vorgängerkernel. Das funktioniert unter Ubuntu, indem man beim Booten die Shift-Taste (Umschalttaste zwischen Groß/Kleinschreibung) gedrückt hält. Es erscheint eine Liste aller verfügbaren Kernelversionen. Standardmäßig bleiben die alten Kernelversionen auf dem System.
Aphorismenfledderei
Wie ergiebig sind anderthalb Dekaden Weblog, wenn man daraus sämtliche Aphorismen und aphorismoiden Wortkonstruktionen extrahiert? Sie Generation-Bild-konform in digitale, grabsteinähnliche Grafiken verwandeln und auf Facebook posten, grenzt an Leichenfledderei. Der untige Spruch ist sicher nicht repräsentativ. Es gibt wesentlich bessere Zuckerstückchen im Irgendlink-Blog, aber er stellt eine ganz interessante Sichtweise zum Thema Geld dar. Die Schutzfunktion, die hohe Preise haben und mit der man sich lästige Arbeit vom Hals halten kann. Wenn man als Selbständiger den Stundenlohn hoch genug setzt, kann eine Art monetäre Win-Win Situation entstehen.
Nachtrag: diese Sprüchebilder sehen doch alle gleich aus. Hier der richtige Aphorismengrabstein:
Villa Daheim
weltweites spekulationsgewerbe
In sechs Schritten zum Etikettendruck mit Open Office 3.2
Erlebe, wie dieser Mann in Open Office 3.2 Etiketten aus einer Tabelle druckte und hinterher es vor Glück kaum fassen konnte. Schritt Nummer Sechs wird Dir die Freudentränen in die Augen treiben!
Gilt für Open Office 3.2 unter Linux
1. Leere Datenbank anlegen Neu>Datenbank Datenbank speichern.
2. Gewünschte Tabelle öffnen. Ansicht>Datenquellen. Tabellenblatt unten (wo Tabelle 1, Tabelle2 usw. steht) am Reiter anfassen und in den Menüpunkt Tabellen der neu erzeugten Datenbank ziehen. Aufpoppendes Dialogfeld. Dort die gewünschten Tabellenspalten per Pfeil-Icons hinzufügen.
3. Neu>Etiketten. (Etikettentyp einstellen) Fenster geht auf. Unter dem Reiter Zusätze Inhalte synchronisieren wählen. Im ersten Reiter die gewünschte Datenbank und Tabelle wählen und die Felder, sowie ggf. Anrede und statischen Inhalt in das Etikettmuster einfügen. Neues Dokument erstellen wählen.
4. Neben dem neuen Dokument befindet sich ein Synchronisieren-Button. Erstes Etikettenfeld nach Wunsch bearbeiten (Textgröße, Zeilenabstände, zusätzlicher Text, Farben usw.). Wenn fertig bearbeitet, dann synchronisieren.
5. Extras>Serienbriefassistent wählen und sich durch die Menüpunkte mit Bestätigen klicken. Bei Punkt 8 Serienbriefdokument speichern wählen.
6. Puuuuh!

