Grün auf Schwarz

Problematisch, wenn man erst in diesem Jahrtausend mit der Computerei angefangen hat. Man ist von grafischen Oberflächen verwöhnt. Alles ist klickbar.
Seit ich mit meinem Cousin zusammen eine Server-WG gegründet habe – besser gesagt: er mit mir – sehe ich mich mit der Kommandozeile konfrontiert. Alles muss getippt werden. Es gibt keine Maus. Grüner Text auf schwarzem Bildschirm. Kryptisches. Das ist einerseits berauschend, andererseits bereitet es lange Nächte und von Kopfzerbrechen gekrönte Abende.
Ich hege die Vermutung, dass es mit dem Geocachen Ähnlichkeit hat. Zunächst muss man sich bis in die Nähe des Ziels durchschlagen, um sodann mit der eigentlichen Lösung des Rätsels zu beginnen. Will sagen: die Kommandozeilenprogramme bringen einen verdammt weit, wenn man erstmal die Befehle kennt.
Wie auch immer.
Ich werd mal kurz runterfahrn in die Stadt, um ein Aldi-Abenteuer zu erleben.
Später wieder Grün auf Schwarz und zwischendurch bloggen.

Theater, Theater …

Selten so gelacht, wie in dem Stück „Die Melkmaschinn“, gestern Abend im Theater Blauer Hirsch, Saarbrücken. Obendrein Plätze in der ersten Reihe, was nicht immer günstig ist, da man in der ersten Reihe Kanonenfutter für die Attacken der Schauspieler ist. So warf man der guten Kokolores von der Bühne eine Rolle Klopapier zu, mit der Bitte, die Blätter an notdürftige Damen zu verteilen, Ausdruck exorbitanter Großzügigkeit von Seiten des Ensembles. Ein Herr in der dritten Reihe musste das Klopapier für die Männer verwalten.
Das Ensemble Folxbühne führt demnächst ein neues Stück auf, „Saar Trek“, was mir, als saarophilem Trekkie sicherlich gut gefallen wird.

Die Melkmaschinn wird noch zwei Mal aufgeführt. Unbedingt hingehn.

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(Links veraltet und entfernt)