Wie ergiebig sind anderthalb Dekaden Weblog, wenn man daraus sämtliche Aphorismen und aphorismoiden Wortkonstruktionen extrahiert? Sie Generation-Bild-konform in digitale, grabsteinähnliche Grafiken verwandeln und auf Facebook posten, grenzt an Leichenfledderei. Der untige Spruch ist sicher nicht repräsentativ. Es gibt wesentlich bessere Zuckerstückchen im Irgendlink-Blog, aber er stellt eine ganz interessante Sichtweise zum Thema Geld dar. Die Schutzfunktion, die hohe Preise haben und mit der man sich lästige Arbeit vom Hals halten kann. Wenn man als Selbständiger den Stundenlohn hoch genug setzt, kann eine Art monetäre Win-Win Situation entstehen.
Nachtrag: diese Sprüchebilder sehen doch alle gleich aus. Hier der richtige Aphorismengrabstein:
Villa Daheim
weltweites spekulationsgewerbe
In sechs Schritten zum Etikettendruck mit Open Office 3.2
Erlebe, wie dieser Mann in Open Office 3.2 Etiketten aus einer Tabelle druckte und hinterher es vor Glück kaum fassen konnte. Schritt Nummer Sechs wird Dir die Freudentränen in die Augen treiben!
Gilt für Open Office 3.2 unter Linux
1. Leere Datenbank anlegen Neu>Datenbank Datenbank speichern.
2. Gewünschte Tabelle öffnen. Ansicht>Datenquellen. Tabellenblatt unten (wo Tabelle 1, Tabelle2 usw. steht) am Reiter anfassen und in den Menüpunkt Tabellen der neu erzeugten Datenbank ziehen. Aufpoppendes Dialogfeld. Dort die gewünschten Tabellenspalten per Pfeil-Icons hinzufügen.
3. Neu>Etiketten. (Etikettentyp einstellen) Fenster geht auf. Unter dem Reiter Zusätze Inhalte synchronisieren wählen. Im ersten Reiter die gewünschte Datenbank und Tabelle wählen und die Felder, sowie ggf. Anrede und statischen Inhalt in das Etikettmuster einfügen. Neues Dokument erstellen wählen.
4. Neben dem neuen Dokument befindet sich ein Synchronisieren-Button. Erstes Etikettenfeld nach Wunsch bearbeiten (Textgröße, Zeilenabstände, zusätzlicher Text, Farben usw.). Wenn fertig bearbeitet, dann synchronisieren.
5. Extras>Serienbriefassistent wählen und sich durch die Menüpunkte mit Bestätigen klicken. Bei Punkt 8 Serienbriefdokument speichern wählen.
6. Puuuuh!
Gartenbau 2.0
Wenn schon Garten und HTML in einen Topf werfen, dann wäre es klasse, wenn man die Bohnen durch simples Auskommentieren unsichtbar machen könnte, um sie vor den Schnecken zu schützen. Oder die Wurzeln der Salatpflanzen mit einer PHP-Funktion erst dann einbinden, wenn die Wühlmäuse schlafen. Und das Dillrätsel: wer ist Schuld, dass er so schlecht wächst? Der Maulwurf, der das Beet zerwühlt, oder der Mensch, moi même, der die Saat über dem Maulwurfbau ausgebracht hat?

