Selbstverzettelung zwischen Kunst, künstlicher Intelligenz und konzertiertem Molloch

Der gestrige Tag war ein Paradebeispiel künstlerischer Selbstverzettelung. Manchmal frage ich mich, wie weit ich es gebracht hätte, wenn ich von Anbeginn an strukturiert, zielgerichtet und effizient gearbeitet hätte. Stattdessen: hier ein bisschen, dort ein bisschen, ah und das noch, wo war das noch gleich, durchsuche ich die Festplatte, den Fundus, je nachdem, ob das …

Endstation Tweetsucht

Ringsum zieht man in die Schlacht. Es ist ein faszinierendes Phänomen. Ein Wirbel an Wut, Anklage, Widerrede, Gewalt mitunter. Jeder Mensch kennt seine eigene kleine Lösung und bläst sie in diversen sozialen Kanälen ungeniert hinaus in die Welt. Es kommt mir vor wie ein Schwarzes Loch an Streitthemen, in das man unweigerlich hinein gesaugt wird …

Der fremde Mann, dem ich etwas geben wollte, aber es nicht tat.

Herrjeh, was für ein Gedankensammelsurium drischt da gerade auf mich ein! Zurück aus dem Metalabor in den hessischen Wudang-Bergen (Espenschied, West-Taunus), schlage ich die Nachrichten auf (im PC Nachrichten guckend) und lese von den Pandora-Papers. Knapp zwölf Millionen Dokumente, die geleakt wurden an ein Journalistisches Netzwerk. Die Papers sind ein Machwerk, das von Korruption erzählt, …

So lange rund ums Saarland radeln, bis die Pandemie vorbei ist

Hygiene, jawohl, Hygiene, das wäre mal ein Vorname, Hügiene mit fettem Ü und einem schönen, langgezogenen I wie in Gesine. Man könnte diesen Namen als Zweitnamen einsetzen wie zum Beispiel Maria: Rainer Hygiene Rilke, Hygiene Theresia, Klaus Hygiene Brandauer, Hygiene Magdalena, Hygienekäfer, ich hatte eine Hygieneerscheinung usw. Spaß bei Seite, bzw. ein bisschen Galgenhumor. Die …