Eigentlich kann man ja immer nur hinterher wissen, was war, wie es sich auswirkte, was es veränderte, zerstörte, verbesserte, heilte und selbst das ist trügerisch, so dass es einen geradezu irre machen kann, wenn man sich vorstellt, dass überhaupt nichts so ist wie es ist, dass es weder Fakten, noch Postfakten gibt, stattdessen jede Menge Alternativen, die sich, je nachdem wie man es sehen will oder muss, zu einer Art Wahrheit formuliert, die neben vielen anderen Wahrheiten durch Zeit und Raum mäandriert, ohne jede Chance (zumindest für einen ganz normalen kleinen Menschen) diesen gebündelten, zum Kabel verdrillten Strang aus Wahrheiten einmal aus allwissender, göttlicher Perspektive zu sehen.

5 Gedanken zu „“

  1. Lieber Juergen,
    zugegeben, „wissen“ kann man nur hinterher. Vorhersagen, vorher ahnen, befuerchten: das kann man schon. Hoffentlich wird das „Wissen“ besser als das „Befuerchten“.
    Hab’s fein,
    Pit

  2. Die Möglichkeiten der Wirklichkeit scheinen gross zu sein, grösser, als wir vielleicht manchmal erahnen. Paul Auster spielt genau hiermit in seinem Roman 4 3 2 1 , den ich gerade verschlinge!
    herzliche Grüsse
    Ulli

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