Ein Urviech und der Illkanal

Südlich der wuchtigen Vauban-Barriere am Flüsschen Ill beginnt ein Kanal, an dem man zig Kilometer geradeaus nach Süden radeln kann. In Strasbourg zweimal verirrt. Ich lese zu viel Fred Vargas Krimis. Anders lässt sich nicht erklären, dass ich nach Schiltigheim radeln wollte, dort wo einst ihre Romanfigur, der Zerquetscher sein Unwesen trieb. Nun am Kanal vor einem Bioladen in Illkirch. Ein Passant empfahl mir Auchan zum Einkaufen, winkte dann ab, das Rad würde mir vor dem Monsterladen vielleicht geklaut und lotste mich zu einem Lidl direkt neben einem Mac Donalds … ehe man verhungert. Plötzlich schält sich wie aus dem Nichts dieser Bioladen direkt am Kanal. Bester Käse der Welt, Vollkornbaguette, Frischmilch. Die Sonne kommt raus.
Bilder: Urviech für Szintilla und Erste Schleuse am Illkanal südlich der von Baumeister Vauban entworfenen Flussbarriere
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Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

2 Gedanken zu „Ein Urviech und der Illkanal“

  1. die ill oder der ill liest sich mit grossbuchstaben wie die römische 3. :-)

    wie schön, dass der bioladen dich von macd verschont hat. mjam, dein mahl klingt lecker. guten app.
    du hast ideales radelwetter, das freut mich. nicht zu heiss, doch trocken. geniess den tag!

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