Es war der Kernel und nicht der Virus

Eine gute Stunde mit Paranoia verbracht, ein Virus hätte sich im System eingeschlichen, der sämtliche Grafik- und Flasheinsetzenden Programme befallen hat, bis mir eingefallen ist, dass ja der Betriebssystemkern daran Schuld sein könnte, bzw. die letzten Updateeinspielungen generell. In der Tat liegt bei der Nichtfunktion von KDEs Digikam – das Programm wollte einfach nicht mehr die Bilderdatenbank lesen und fror ein – die Vermutung nahe, dass die frisch eingespielte kdelibs5 daran beteiligt ist: Über die Paketverwaltung Synaptic also die Vorgängerversion erzwingen (unter Paket>Version erzwingen stehen die älteren Versionen bereit). Aber das war nicht das Problem. Rückkehr zum Vorgängerkernel. Das funktioniert unter Ubuntu, indem man beim Booten die Shift-Taste (Umschalttaste zwischen Groß/Kleinschreibung) gedrückt hält. Es erscheint eine Liste aller verfügbaren Kernelversionen. Standardmäßig bleiben die alten Kernelversionen auf dem System.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

9 Gedanken zu „Es war der Kernel und nicht der Virus“

  1. Ich verstehe solche Technik-Beiträge nicht. Ich lese sie staunend wie Anweisungen zum Glücklichsein in entfernten böhmischen Galaxien. Ich weiss nicht, was das ist, Kernel, und Booten klingt zwar gut, kenn ich aber mehr von Schuhen -Ubuntu, war das nicht eine Stammessprache in Zaire? Allein der gesamte erste Halbsatz ist mir vertraut, „Eine gute Stunde mit Paranoia verbracht.. “ Der dafür um so mehr.

    1. Irgendwie lässt sich momentan keine gerade „Bloglinie“ finden. Kunst mischt sich mit Technik und Alltäglichem. Kraut und Rüben. Da bewundere ich Dich Monsieur Glumm für Deine konsequente literarische Bloggerei. Immerhingibt es für das technische Zeug mittlerweile ein eigenes Blog, aber da steht bisher nur „Irgendlink löst Probleme“. :-)

      1. das sollte keine kritik sein von mir, lieber irgendlink, (du bist übrigens einer der allerersten blogger, die ich verlinkt hab), ich hab das nicht richtig rübergebracht. ich meinte einfach, dass ich solche auf technik basierenden beiträge einfach staunend geniesse.. wenn ich den klang der worte vorüberrauschen lasse, weil ich den sinn nicht verstehe..

        Ich mag dein unterwegssein.

        1. Danke, hochgeschätzter Blogkollege. Dennoch ist es sicher gut, beim eigentlichen Blogthema zu bleiben. Wer die Frau mit Herz abboniert hat, möchte ja auch nicht plötzlich Themen, die eigentlich in die Sportbild gehören lesen. Herzlichen Gruß

  2. Nicht nur Ubuntu hebt (zumindest) den letzten funktionierenden Kernel auf.

    DigiKam war mir immer suspekt, gerade wegen der Bilddatenbank, die ich aus irgendeinem Grund einmal von innen mir anschaute und für sehr seltsam befand. Hab ich nie benutzt.

    Jedenfalls wäre ein Windoof nach einer solchen (fehlgeschlagenen) Updaterei komplett i.A.

    1. Digikam mit den Kipiplugins ist genial zum massenhaften Bildbearbeiten, verkleinern, umbenennen. Und auch zum Verschlagworten. Aber es ist auch ein Ressourcenfressser.

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