Aphorismenfledderei

Wie ergiebig sind anderthalb Dekaden Weblog, wenn man daraus sämtliche Aphorismen und aphorismoiden Wortkonstruktionen extrahiert? Sie Generation-Bild-konform in digitale, grabsteinähnliche Grafiken verwandeln und auf Facebook posten, grenzt an Leichenfledderei. Der untige Spruch ist sicher nicht repräsentativ. Es gibt wesentlich bessere Zuckerstückchen im Irgendlink-Blog, aber er stellt eine ganz interessante Sichtweise zum Thema Geld dar. Die Schutzfunktion, die hohe Preise haben und mit der man sich lästige Arbeit vom Hals halten kann. Wenn man als Selbständiger den Stundenlohn hoch genug setzt, kann eine Art monetäre Win-Win Situation entstehen.
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Nachtrag: diese Sprüchebilder sehen doch alle gleich aus. Hier der richtige Aphorismengrabstein:

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Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

4 Gedanken zu „Aphorismenfledderei“

    1. Emil, das Fakebuch ist eine ernsthafte Bedrohung für die Bloggerei. Es gibt vor, das Allheilmittel zu sein und saugt die Menschen ein in eine Art Verdummungs-, Desorientierungs- und Schuldzuweisungsmaschinerie.

    1. Apropo Merken: den Merkenspruch hatte ich versehentlich hochgeladen. Er war auf dem kleinen Monitor nicht vom Stundenlohn zu unterscheiden.

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