Höchst umstrittene Romanbeginne

Der Verbund deutscher Verleger prognostiziert, dass die überwiegende Mehrheit der Neuerscheinungen zur nächsten Buchmesse mit den Worten „Es regnete.“ beginnen wird. Ein katastrophales Jahr für die deutschsprachige Literatur, gelten die beiden Wörter doch seit Jahrhunderten als höchst umstrittene Buchbeginne.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

6 Gedanken zu „Höchst umstrittene Romanbeginne“

  1. palmström liebt das schlechte wetter sehr,
    denn dann ist auf erden viel mehr ruhe;
    ganz von selbst beschränkt sich das getue
    und der mensch geht würdiger einher.
    (morgenstern, palmström)

    in diesem sinne: über dich in demut und hoffe –
    denn das gute am regen ist, dass er aufhört und wieder anfängt.
    was uns das wohl sagen soll?

    gruß aus dem regennassen haha,
    uwe

  2. Dabei sind die Wetter-Verben so seltene Vögel, kommen sie doch ohne Verb-Ergänzung aus: es schneit, es regnet, es hagelt. Nullwertigkeit können nicht viele im Deutschen. Vielleicht noch: es reicht, aber das ist auch ein Wetter-Verb …

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