Die halbierten Spaziergänger vom Quai Gambetta

Zig Betonbarrieren, vielleicht zwanzig cm hoch und ein paar Meter lang markieren die Parkplatzzeile am Quai Gambetta in Boulogne sur Mer. Nur dieser eine Betonstreifen tanzt aus der Reihe. Es ist eines jener Motive, bei denen ich mir die Uhrzeit merke, um auszurechnen, wann das Licht am Günstigsten steht. Zum Fotozeitpunkt war die Schattenlage ungünstig. Leider war keine Neuaufnahme zu besserem Zeitpunkt (ich schätze, 14 Uhr) mehr möglich. Das Bild wurde noch während der Rückreise aus der Partnerstadt „verappt“. Zunächst mit Decim8 entfremdet, dann mit ProCamera beschnitten und entsättigt. Nun wäre noch ein Gimp-Handgriff zu tun – die halbierten Spaziergänger sollen raus. Aber dazu bin ich zu krank. Neben Schlechtwetter hatten wir nämlich auch einen Virus im Reisegepäck.

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Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

13 Gedanken zu „Die halbierten Spaziergänger vom Quai Gambetta“

  1. optimistisch betrachtet, ist der halbe spaziergänger doch ein ganzer? und für die pessimistische perspektive praktizierenden sind sie gar nicht da. so hast du in diesem bild für jeden was. :-) mein erster gedanke war: lopabelin in vierhundert jahren!

    [gehts wieder besser? bin auch immer noch angeschlagen und froh, zuhause zu sein, wo meine kügelchen und tröpfchen für hals und nase stehen.]

  2. Ein Mist aber auch mit diesen Krankheitskeimen. In der Malerei sind Teilstücke von Menschen im Moment im Trend. Wie man es so sieht? Gut Besserung!

        1. Gerade höre ich von weiteren Krankheitsfällen aus der Delegation – wir hatten einen Virus an Bord – Todesbus nach Yuma. Städtepartnerschaft der Viren? Paranoia breitet sich aus. Die nutzen uns Menschen doch nur aus, Viren regieren die Welt! Ich schreibe im Fieberwahn.

  3. die Halbierten passen doch wunderbar … und du weißt ja, „when too perfect, dann liebe Gott böse“ –
    lach und wech und lass die Viren aus dem Fenster raus

    herzlichst Ulli

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