Herr Irgendlink nimmt das Bloggen wieder auf. Versprochen. Es läuft ein wenig quer dieser Tage. Tagsüber tackert Monsieur, das dürfte hinlänglich bekannt sein. Des Nächtens ist er Pixelschrauber, HTMLer und CSSer und sucht verzweifelt nach Inhalten für diverse Webseiten. Lernen inbegriffen. Was ist Nacht? Eine schwarze Zeit, in der sich allmögliches Getier ums einsame Gehöft tummelt, suchend nach Nahrung. „Nahrung,“ konstatiert Monsieur, „ist im Kopf. Was bedeutet schon Eiweiß, Kohlenhydrat und Fett im Vergleich zum neuronalen Netz, welches sich unweigerlich ausbreitet in den engen Grenzen einer Schädeldecke.“

Derweil stapeln sich Notizzettel auf Herrn Irgendlinks Schreibtisch, grobe Skizzen für zu bloggendes: „Owner, drei Frauen am Arm, oh der Glückliche, auch wenn es ihn zu Boden reißt.“ Oder: „Kollege B.: warum zum Zahnarzt, Hautarzt und Allgemeinmediziner? Ist er eine Formel-Eins-Schlampe? Gefahr!“

Gut auch die Notiz: „Unbedingt erklären, warum man auf einem 15 km langen Radweg prozentual mehr Platten fährt, als auf dem 3600 km langen Weg zum Nordkap. Es ist eine Wahrscheinlichkeitsrechnung mit Pi (Kreiskonstante).“ Oder dieses Paradoxon, dass die eigene Schwester ein Haus besitzt, aber nicht in der Schwesternhausstraße im Kreisstädtchen H. wohnt.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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