Grübelnd über Marketingdingsda

Viralmarketing heißt: ähnlich wie bei der Verbreitung von Krankheiten Botschaften zu übermitteln und während der Kampagne so viele Menschen wie möglich anzustecken. Gut geht das in sozialen Netzwerken ala xing oder werkenntwen, in der Weblogszene oder auch per guter alter Mundpropaganda. Viralmarketing ist nicht zwingend ein Internetding.

Suchbegriffe, Problem: wenn man unter einem populären Suchbegriff gefunden werden möchte, etwa „Fotografie“, so taucht man in einer Liste von 100.000 Einträgen auf. Logisch, dass man hier nicht gefunden wird.

Wenn man jedoch unter dem Begriff Shaißweiß gefunden werden möchte, so steht man bei der Suchmaschine mutterseelenalleine. Aber den Begriff Shaißweiß gibt niemand als Suchbegriff ein, da es das Wort bis vorgestern nicht gab.

Überlegung: kombiniere unikaten Suchbegriff mit Viralmarketing-Kampagne (für ebendiesen Suchbegriff) und schon wirst du, zumindest für kurze Zeit in den Findlisten ganz oben stehen?

Komischerweise hatte ich – ohne darüber zu wissen – für meine Appeltalseite eine ähnliche Kampagne ins Auge gefasst.

Aber nun, da ich mit wehendem Haar durch die Lohnsteuerklasseeins surfe, ist dass alles viel zu weit weg.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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