Zweibrücken-Basel-Bari und zurück

Die Iden des März sind ja so Manchem nicht gut bekommen. Ich habe sie immerhin überlebt. Bin allerdings auch der falsche Kandidat für einen Diktatorenmord.

Trotzdem war der März hart. Das Wetter schlecht. Herr Irgendlink, übelgelaunt bis gelähmt, hangelte sich so durch. Seit 15ten nicht erreichbar, irgendwie schon unterwegs und doch zu Hause. Nun herrscht Klarheit. Am Freitag geht es per Bahn nach Biel/Bienne in der Schweiz. Montag startet der Flieger Basel – Bari (Italien), von wo mich der Wind in die richtige Richtung treiben wird. In Bari sind alle Richtungen richtig.

Die liebe P. hat mir ein Stück Karottenkuchen und zwei Zitate hinterlassen:

Andre Gides „Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“

und Ralph Waldo Emersons „Geh nicht dahin, wo der Weg dich hinführt. Geh dahin, wo es keinen Weg gibt und hinterlasse eine Spur.“

Insebesondere zweites ist mein Plan. Obschon klar sein dürfte, dass es immer einen Weg gibt, so muss es doch nicht der Hauptweg sein, den man geht, die ausgelatschten Pfade der Sinnsuchenden. Man muss einen eigenen Weg finden. Markieren werde ich ihn mit sog. Breadcrumbs – einer Brotkrümel-Spur, die ich hinterlasse und unter www.erdversteck.de zeichne (dort wird es unter der Rubrik „deutsch“ denn doch auch deutsche Texte geben – falls sich unterwegs Webanschlüsse finden).

Vorhin hat mir Freund T. noch einen Apulienreiseführer von 1993 in die Hand gedrückt. Obwohl schon alt, sicher ein kleiner Schatz, denn es ist ein echter Müller, einer von den „coolen“ Reiseführern.

Bin ich also gut gewappnet? Im Hinterstübchen noch ein paar Bilder, Gesten, unvergessliches aus dem Alltag – allen voran mein Neffe, wie er im Schnee die Ostergeschenke sucht und sich freut wie nur ein Kind das kann – achjeh seufz. Aber auch der kleine Schokoladenosterhase auf meiner Türklinke und das glitzernde Osterei von ;-) (du weißt schon), lieben Dank dafür!

Snapshots.

Schneller, schneller schneller dreht sich die Welt …

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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