Ytalyenysch oder Libisch?

Kürzlich in der Galerie B., im Gespräch mit Sizilianer R.: Sizilien sei nicht Italien, und: die Hupe sei das einzige Kriterium, welches ein sizilianisches Auto als fahrtüchtig erweisen könne. „Kauf’dir eine Hupe,“ hat er gesagt, fürs Fahrrad, „ja natürlich, auch fürs Fahrrad. Wenn du in Sizilien radeln willst, kannst du nur mit Hupe überleben!“

OK. Bari ist nicht Sizilien. Das hat der gute R. bestätigt. Ich tendiere noch immer von Bari nach Norden, obwohl ein alter Bekannter gerade mit seinem Wüstenmobil Libyen durchquert, und Libyen, meine Lyben, ist ja nur ein Katzensprung von Syzylyen entfernt.

Der rechtschaffende Mann reist nach Norden. Der rechtschaffene Mann biegt immer links ab (frei nach Flann O Brien).

Noch immer kaum italienisch im Hirn – buona notte.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

3 Gedanken zu „Ytalyenysch oder Libisch?“

  1. Kristina, erst ab Mitte März. Per Rad nach Basel, per Flieger nach Bari, per Rad zurück. Schwarze Socken im Gepäck – schätze, ich werde mir manchmal wünschen, die Blacks gegen deine Bunten zu tauschen.
    Frauvonbrevern, das ist ein Trugschluss. Italien ist ein Land wie jedes andere auch. Es gibt viel- und wenigbefahrene Straßen und das Militär ist gottlob nicht überall. Im Auffinden von unbefahrenen Straßen hab ich viel Erfahrung. Einst hab ich Frankreich auf Eselspfaden durchquert.
    Jedoch: dass das Land anders ist, als andere, habe ich vor über 10 Jahren im Norden erfahren. Man kennt keinen Sicherheitsabstand zu Radlern. Niemals Wanderschuhe ganz außen am Gepäck aufhängen.
    ;-)

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