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800 Zeichen. Wie lang ist das? Habe mich für die Arbeit bei der fünftgrößten Tageszeitung der Republik auf 3400 Zeichen eingeschossen. Das geht mittlerweile ganz leicht von der Hand, ist aber fürs Web zu lang. Das Web verlangt Schlagworte, direkte Information. Es fordert keywordbasierte Einträge, die man eher scannt, denn liest.

Ich will es üben in den nächsten Blogeinträgen – im Hinblick auf die Live-Reise im nächsten Frühjahr.

Aufruf der Dateieigenschaften: knapp 500 Zeichen mit Leerzeichen. Puuh, da bin ich ja schon fast am Ende. Wenn ich nun unterwegs wäre, was würde ich wohl schreiben? Das Übliche: wer hat wann was wo wie gemacht. Okay, das Wer kann man weglassen, das bin stets ich. Wo? Stets das graue Band, das niemals endet, die Straße. Bleibt das Was. Das sind die täglichen Notizen.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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