Rauchverbot im Weblog

In diesem Weblog herrscht ab sofort Rauchverbot. Das heißt: bei der Lektüre Kippe aus.

Kann doch nicht so schwer sein, oder?

Ausschlaggebend ist der Gedanke, dass sich das Rauchen als Gewohnheit durch das Leben frisst.

Es ist mit Situationen verknüpft.

Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht.

Zum Beispiel konnte ich regelmäßig zurück gelegte Strecken in Zigaretten messen. Am Autobahnkreuz soundso zündet man sich gewohnheitsmäßig eine an.

An diesem und diesem Ort mit jenem und jenem Menschen muss unbedingt eine Kippe her.

Die Sucht nimmt sich Teile deines Lebens. Sie kostet Zeit (ca. 5 Minuten pro Kippe, macht bei einem Päckchen pro Tag fast zwei Stunden pro Tag. Wenn man stattdessen Radfahren würde …)

Dieser Artikel richtet sich an Raucherinnen und Raucher, die aufhören möchten: Ihr müsst Euch die Momente zurückholen, die die Sucht euch klaut.

Aber das geht doch nicht, sagt ihr? Klar klingt das unmöglich. Die Sucht hat Euch im Griff. Bester Weg aufzuhören: SOFORT. Nach einer Woche ist die Sucht weg. Dann müsst Ihr die Gewohnheiten verändern, Die Orte und Situationen, mit denen Zigaretten verknüpft sind, zurückerobern. Das ist die zweite, schwierigere Maßnahme. Aber sie ermöglicht den langfristigen Erfolg.

Kämpft darum.

Wenn es schon in Kneipen und öffentlichen Räumen nicht klappt, ein Rauchverbot durchzusetzen, wie wäre es dann mit einem generellen Rauchverbot in Weblog.

Verhängt auch Ihr in Euren Blogs ein Rauchverbot.

Nun hab ich die Tabaklobby am Hals, weil die Eine oder Andere Zigarette nicht geraucht wird und der Umsatz sinkt?

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

8 Gedanken zu „Rauchverbot im Weblog“

  1. Rauchverbote finde ich generell nicht gut. Es ist o.k., wenn aus Rücksichtsnahme die Bereiche Raucher-Nichtraucher strikt voneinander räumlich getrennt werden; aber die Leute für eine Sucht zu bestrafen, die der Staat selbst mitverschuldet hat, finde ich nicht gut.
    Sehr unangebracht finde ich daher auch die Schilder an Bahnhöfen:“Dieser Bahnhof ist Rauchfrei!“; erinnert mich zu sehr an doktrinäre Zeiten, in denen Hausierer und „anderes“ fahrendes Volk „unerwünscht“ waren. ;)

  2. Tolle Idee mit ’nem rauchfreien Blog, wie ich finde! :-)

    @ Karin: Sehr löblich, Frau Schlangenbaum! War’s schwer?

    @ barbara: Das ist wohl wahr, aber auch die Hände und die Lunge sollten etwas davon haben.

    @ Fudge: „Gekippt“ is gut! ;-)

    @ Robby: Sorry, aber scheinbar ist schon etwas in Vergessenheit geraten, wie zu nichtrauchfrei Zeiten die Bahnhöfe aussahen?

  3. Ihr Lieben, natürlich dürft Ihr Schokolade essen und Zigaretten naschen ist auch recht. So dogmatisch bin ich da nicht. Es geht mir in dem Artikel vor Allem um das Problem der Gewohnheit zu meiner Schande gestehe ich, dass auch ich hin und wieder schwach werde …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.