Homotest

Okay, liebe Hauptstadtethnologin, Du willst, dass der Todestag nicht mehr ganz oben steht im Log? Also hab ich den Homo-Test gleich nachgeschoben, den gibt es nämlich auch in dem multiplen Testpaket. Im Homotest wird gefragt, ob man sich die Körperhaare rasiert, auf abartige italienische  kulinarische Spezialitäten steht, einen Fetisch hat, Männern, Frauen, Tieren und anderen Lebewesen auf den Po starrt und so weiter.

Ergebnis: ich bin  zu 66,6666% schwul, das ist ’ne Menge).

Als würde das Schicksal mit einem Ringelreihen spielen begab es sich, dass neulich abends ein Auto in der Nähe des Gehöfts parkte und die paranoide Verwandtschaft osteuropäische Verbrecherbanden darin vermutete, durch die verschwitzte Scheibe jedoch nur zwei splitterfasernackte Menschen erspähte. Von Hundestellung war die Rede. Soweitsogut. Der Zufall wollte, dass man Auto und Insassen später noch einmal in der hell erleuchteten Stadt zu Gesicht bekam, diesmal bekleidet und beide bärtig.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

2 Gedanken zu „Homotest“

  1. Schlimm wenn man nichts zu tun hat, so kommt es dass ich nun weiß, dass ich zu 35% schwul bin:

    10% sind nicht so schwul wie du (also ich)

    8% sind genauso schwul wie du (also ich)

    82% sind schwuler als du (also ich)

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