Kurzer Dialog

QQlka sagte: „Die Kunst bringt nichts ein.“

Er drückte sich um ein Bild, das er begonnen hatte zu malen. Malen ist harte Arbeit.

Ich sagte: „Nichtstun bringt auch nichts ein.“

Also kniete er sich wieder mächtig rein.

Dann diskutierten wir, ob es eventuell möglich ist, die Kunst und das Nichtstun gleichzusetzen. Mehr noch, wir fabulierten an einer Philosophie, in der auch das Herstellen einer Einspritzpumpe oder das Erfinden einer Megasoftware zur Verwaltung mittelgroßer Wirtschaftsbetriebe nichts einbringt und somit mit dem Nichtstun gleichzusetzen wäre.

„Die nutzen einen doch sowieso nur aus, wenn du für sie arbeitest,“ sagte QQlka, „wenn du malst, arbeitest du wenigstens für dich.“

Kamen zu dem Schluss, das letztlich nichts wirklich etwas einbringt, weil man sowieso in ein paar Jahrzehnten unter der Erde verfaulen wird.

Wenn man sich das Begräbnis leisten kann.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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