Kurzer Eintrag zur Nacht

Heute mal wieder mit der Geocacherin Lilu unterwegs. Hatte eigentlich keine Zeit, weil ich die Bude mit dem Vorschlaghammer vergrößert habe. Baumaßnahmen stehen an. Trotzdem nehm ich mir die Freiheit, durch den Wald zu schlendern und Erdverstecke zu suchen.

Brillianter Tag.

Hätten am Morgen nicht vier Hühner tot im Stall und der Hahn mit einer schrecklichen Kehlkopfwunde im Sterben gelegen. Das geht mir hart ran. Wenn ich gläubig wäre, würde ich das Ereignis für ein Omen halten. Mein Vater ist am Boden zerstört. Der Hahn war sein Ein und Alles (naja, Eines von zwei Ein und Allesen). Mit dem Spaten gab er ihm den Gnadenstoß. Ich fühle mich mit verantwortlich, weil ich entgegen üblicher Gepflogenheiten nicht abends noch einmal nachgeschaut habe, ob er den Hühnerstall verriegelt hat. Somit hatte der Fuchs des Nächtens freie Hand.
Nun suche ich einen Hühnerverkäufer in der Region Südwestpfalz, stelle mir ein Geschenk vor, das meinen Vater etwa so erwarten wird: Kiste mit toller Schleife vor Haustür, und darin gackern ein paar Hühner und ein feines rotes Hähnchen.

Weiß jemand nen Hühnerladen?

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

2 Gedanken zu „Kurzer Eintrag zur Nacht“

  1. Och nöö, das mit den Hühnern und mit Roland (?) tut mir so leid. Ich hoffe Du wirst fündig auf der Suche nach neuen Hühnern und einem Hahn. Googel doch mal nach Hühnerzuchtvereinen hier in der Umgebung, da wirst Du bestimmt fündig.

    Traurige Grüße
    Katja

  2. Hier bei mir wüsste ich schon Hühner- und Hähneverkäufer ( hab ja lange genug auf dem Land neben Bauernhöfen gewohnt ), aber das nützt dir ja nix.
    Die Geschichte hat mich an die Witwe Bolte erinnert.

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