Gefangen im Downloadserail

Angespornt durch ein kostbares Fundstück auf der Festplatte durchforste ich den Musikordner.

Keine Ahnung woher das Verzeichnis Dokaka stammt. Musik, wie ich sie noch nie gehört habe und sie mir auch nicht hätte vorstellen können.

Einen ganzen Abend lang die Stücke gehört und mir dabei vorgestellt, es handele sich um eine französische A Capella Truppe, mindestens 6 Leute auf der Bühne, die in brillianter Vielfalt Pophits bis zum konsequenten Ende covern. Das Konsequente Ende bedeutet: wenn sie es gecovert haben, wird nie ein Mensch es besser, sagen wir abgefahrener, können.

Dann das Netz nach Dokaka durchforstet. Keine französische Sechsertruppe, sondern ein japanischer Human Beatboxer, der die gesamte Klangfülle alleine kreiert.

Nur einen Download gefunden, ein Cover von Nirvanas Smells like Teen Spirit http://www.mcdustsucker.de/audio/plist/60716/DokakaSlts.mp3
Info zu Dokaka bei mcdustsucker.

Dokakas Homepage leider von Hackern zerstört, sonst könnte man dort Lieder downloaden.

Verloren im Downloadserail an diesem Samstag. Die herbstliche Kälte lähmt mich. Ich muss mich ablenken. Heut Abend gehts zu einem Festival, wenns nicht gerade in Strömen regnet.

Arbeiten sollte ich. Aber dazu müsste ich das Betriebssystem wechseln. Ich kann nur dann konzentriert arbeiten, wenn ich vom Netz getrennt bin.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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