To job or not to job?

Nichts Besonderes. Bin ein wenig müde, weil es gestern mal wieder spät wurde. Die üblichen Tätigkeiten: Datenbank des Arbeitsamts gefleddert und einen interessant klingenden Job gesichtet. Auf einer Handynummer angerufen, Parameter erklären lassen. Das Damokles Schwert gesliceter Zeit baumelt Tag und Nacht und es gibt fünf Euro pro Stunde. Rechtfertigungsversuche von Seiten der Arbeitgeberin. Als ich neun Euro als Verhandlungsbasis vorschlage, zeigt sie sich nicht kompromissbereit. Kurzangebunden beendete sie das Gespräch, ich könne ja mal vorbei kommen. In meinem Schädel gaukelte ein mathematischer Prozess: fünf mal 10 ist 50 und 400 durch fünf ist 80 – fünfzig Euro pro Tag, 80 Stunden pro Monat.

Vielleicht sollte ich Ja sagen. Der Job ist aus bloggolerischer Sicht ziemlich interessant. Addiere den bloggolerischen Nutzen zum rein materiellen und du erhältst äh öh hmm?
Erstmal ein neues Kapitel für die Straße nach Gibraltar schreiben. Morgens ist gut denken.

Autor: Irgendlink

Konzeptueller Reisekünstler, Artist in Motion, Appspressionist. Irgendlink nutzt mobile Technik in Vereinigung mit Servertechniken, um literarische, fotografische Kunstwerke zu kreieren.

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